TV-Tipp Depression

Am Donnerstag erwarten Sie zwei Sendungen auf 3sat.

Neustart fürs Gehirn: Wege aus der Depression

Nach Schätzungen der WHO sind Depression bis zum Jahr 2020 der zweithäufigste Grund für Erwerbsunfähigkeit. Rund jeder Fünfte erkrankt einmal in seinem Leben daran. Weltweit kämpfen mehr als 300 Millionen Menschen mit Depressionen. Ein Viertel der Betroffenen spricht weder auf Psychopharmaka noch auf Psychotherapie an. Besonders belastend: Meist vergehen Wochen, bis sich zeigt, ob sich eine Verbesserung einstellt oder nicht. Einer von zehn Betroffenen nimmt sich das Leben, weil er die Krankheit nicht mehr erträgt. Hat die Wissenschaft diese Krankheit genügend verstanden?

Julia Zipfel, die Autorin des Films, leidet selbst seit ihrer Kindheit an Depressionen und beleuchtet die Hintergründe der Krankheit, neueste Studienergebnisse und alternative Behandlungsmöglichkeiten zu Psychopharmaka.

Wann: Donnerstag, 13. Februar 2020, 20:15 - 21:00 Uhr
Wo: Fernsehsender 3sat
 

scobel - Depression - alte Mythen, neue Wahrheiten

Lange Zeit unumstößliches Wissen über die Krankheit und ihre Behandlung gerät bei Forschern zunehmend in die Kritik oder weicht neuen Erkenntnissen. Wie behandelt man Depressionen auf der Basis neuster Fakten und Erkenntnisse am besten und nachhaltigsten, und welche Strategien brauchen Betroffene und die Gesellschaft, um in Zukunft wirkungsvoll mit der "Global Mental Health Crisis" umgehen zu können? Darüber diskutiert Gert Scobel mit den Gästen
Bernhard Baune, Psychiater und Direktor der Klinik für Psychische Gesundheit am Universitätsklinikum Münster
Tom Bschor ist Psychiater und Chefarzt der Berliner Schlosspark-Klinik
Dietrich Munz ist Psychologe und Psychologischer Psychotherapeut an der Sonnenbergklinik Stuttgart und Präsident des Vorstands der Bundespsychotherapeutenkammer

Wann: 13. Februar 2020, 21 Uhr
Wo: Fernsehsender 3sat

 

In 3sat steht der Donnerstagabend im Zeichen der Wissenschaft. Um jeweils 20.15 Uhr beleuchtet eine Dokumentation relevante Fragen aus Natur- und Geisteswissenschaften, Kultur und Technik. Im Anschluss, um 21.00 Uhr, diskutiert Gert Scobel über ein verwandtes Thema.